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Mittwoch, 22. Mai 2013
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Editorial Citykirche

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeit vergeht wie im Flug – so zumindest empfinden wir das im Kreis der Citykirchen-Redaktion. Hatten wir nicht gerade erst das Sommerheft mit der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehende Kirchenvorstandswahl geplant und zusammengestellt?
Und uns über eine Folge prächtiger Sommertage gefreut, mit viel Kunst und Kultur rund um Dürer?

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Totentanzausstellung St. Sebald

Béla Faragó Totentanz

Ausstellung vom 28. Oktober bis 25. November 2012 in St. Sebald

Das Wandfeld-Projekt der Sebalduskirche und die Galerie Destillarta laden Sie herzlich zur Ausstellung Totentanz mit 61 beeindruckenden Zeichnungen von Béla Faragó in Tusche, Aquarell, Kreide und Buntstift auf Papier ein.

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Sebalder Herbst St. Sebald

Requiem!

Das Ausrufezeichen hinter dem lateinischen Titel der üblicherweise liturgischen katholischen Totenmesse kann einen etwas irritieren.

Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis bedeutet: Ewige Ruhe gib ihnen (den Toten), und das ewige Licht leuchte ihnen. Lässt sich dies gleichsam befehlen - Ruhe und dass Gott sie gibt …?
Der ganze November steht im SEBALDER HERBST unter diesem „Requiem!“ Einige Elemente der Totenmesse bedenken wir an den Sonntagen. Am 18. November wird Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ aufgeführt. Und auch der Buß- und Bettag und der Ewigkeitssonntag setzen sich auf ihre Weise mit Tod und Leben auseinander.

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Dürers „Vier Apostel“, 1526 St. Egidien

Was sie noch zu sagen hätten…

„Was war für Sie das Beeindruckendste an der Dürer-Ausstellung?“„Die vielen Menschen“, sagte die Museumsleitung. „Die Konzentration der Menschen auf das zu Erwartende“, sagte der Türsteher. Er musste es wissen. Er hatte die riesige Menschenschlange vor dem Eingang über Monate hinweg zu bändigen, zu beruhigen, bei Laune zu halten – ein sensibler Job! Erstaunlich, dass die Menge oft weit über zwei Stunden liebevoll und gnadenlos ausharrte, wie bei einem Kirchgang. Danke, Herr Böhm!

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am 21. Oktober St. Lorenz

Ihre Stimme zählt

Am 21. Oktober werden die Kirchenvorstände in allen lutherischen Gemeinden neu gewählt – Verantwortung für sechs Jahre.

Dieses Datum sollten Sie sich – wenn nicht schon geschehen – ganz dick im Kalender anstreichen: Am 21. Oktober werden in allen Gemeinden der bayerischen Landeskirche die Kirchenvorstände (KV) neu gewählt. Natürlich auch in St. Egidien, St. Jakob, St. Lorenz und St. Sebald. Die Bezeichnung mag etwas verstaubt klingen – gemeint sind die Gemeinderäte oder „Kirchenältesten“ oder auch Presbyter, wie sie in anderen Konfessionen und Regionen genannt werden.

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Ein Rezept für die Stadt St. Egidien

Die Siebzig

Es ist schon so lange her, dass es fast nicht mehr wahr ist: Die Anfänge des Gemeindeverbundes der Nürnberger Innenstadtgemeinden. Die Befürchtungen, die Fragen: Wie viel Selbstständigkeit, wie viel „Synergien“, wie viel Einfluss und finanzielle Mittel werden St.Egidien, St.Jakob. St.Lorenz und St.Sebald durch den Zusammenschluss für sich gewinnen oder verlieren?

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„Ich glaub, ich wähl ...” St. Sebald

„Ich glaub, ich wähl ...”

„Ich glaub” - das stimmt schon, aber muss ich deshalb gleich mitwählen, wenn in Bayern die neuen Kirchenvorstände gebildet werden?

So fragen sich vielleicht auch dieses Jahr wieder viele evangelische Christen und Christinnen, wenn sie abwägen, ob sie am 21. Oktober zur Wahlurne gehen sollen oder nicht. Wäre nicht alles viel einfacher, wenn nur Pfarrer und Pfarrerinnen, also “Kirchenprofis” über Gemeindeleben und Finanzen entscheiden würden? Weshalb sollen in diesen Bereichen auch noch andere ein Mitspracherecht haben?

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Requiem für ein rotes Blatt St. Jakob

Requiem für ein rotes Blatt

„Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder – und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind“ tönt es aus der Grundschule am Ende der Straße.

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Der Friedhof als „Ort der Begegnung“ St. Jakob

Hier darf ich meine Trauer zeigen

Sie haben es bestimmt gelesen „Beim Kino auf dem Friedhof hört der Spaß auf“. Haben Sie sich auch aufgeregt? Oder waren Sie wie ich dabei als auf dem Westfriedhof ein Kinofilm im Rahmen des Sommernachtfilmfestivals gezeigt wurde? Ja, ich war dabei.

Als ich die Anzeige gelesen habe, dachte ich zunächst an einen Irrtum. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dort, wo am Tag trauernde Menschen sind, in der Nacht ein Kinoevent sein sollte. Ich wollte es mir auch nicht vorstellen, denn die Vorstellung war irritierend und bedrückend. Lieber wollte ich es wissen, was dort passiert. Ich wollte wissen, welche Begründung genannt wird (ich konnte nämlich keine plausible finden) und wie behutsam man mit dem Ort umgeht. Kein Vorurteil, sondern ein Urteil wollte ich mir bilden. Nach diesem Abend, den dort zur Begrüßung gesprochenen Worten (Friedhof als „Ort der Begegnung“), der Atmosphäre und den gezeigten Filmen, bin ich sehr dankbar über die Entscheidung, dass es keine Fortsetzung gibt.

Was der Friedhof nicht ist und nicht sein soll, das ist jetzt nach der öffentlichen Diskussion glasklar. Aber was ist er dann?

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Abschied Citykirche

Silvia Jühne

Was haben das bayrisch-ungarische Partnerschaftstreffen und die Sitzungen des Dekanatsausschusses, die Feiern zum Reformationstag und der Markt „bio erleben“, das Programm „Reformation und Kirchenmusik“ und die Aktion zur Kirchenvorstandswahl „3 im eckla“ miteinander gemeinsam?

Bei all diesen Veranstaltungen ist Silvia Jühne im Hintergrund engagiert, hält die Fäden in der Hand und schafft es, dass diese Veranstaltungen bzw. Aktionen punktgenau und auf hohem Niveau durchgeführt werden können.

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Reformationsfest am 31. Oktober 2012 Citykirche

Menschen. Würde. Miteinander.

Luthers Freiheit des Gewissens und die protestantische Verantwortung für die Menschenrechte.

Zum Auftakt des Themenjahres „Reformation und Toleranz“ wird Günter Gloser, Mit-glied des Deutschen Bundestages und Landessynodaler, die diesjährigen zentralen Reformationsfest-Feiern in St. Sebald und St. Lorenz als Festredner gestalten.

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Die bayerisch-ungarische Partnerschaft wird 20 Jahre alt St. Sebald

Gemeinsam in BeWEGung

Zwei Unterschriften besiegelten vor zwei Jahrzehnten, dass die lutherischen Kirchen in Bayern und Ungarn offiziell Partnerkirchen sind.

Als im Jahr 1992 Landesbischof Dr. Hanselmann und der leitende Bischof Dr. Harmati die erste Partnerschaftsvereinbarung unterzeichneten, hatten die Sebalder bereits seit neun Jahren partnerschaftliche Verbindungen mit der Budapester Burggemeinde. Man besuchte sich regelmäßig.

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Sebalder Ökotipp St. Sebald

Der Wald gehört uns

Schließlich reagierten die Politiker:
1979 wurde der Nürnberger Reichswald der erste bayerische Bannwald.


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Vor 60 Jahren erhielt St. Sebald sein Geläute wieder St. Sebald

Das Alte in neue Formen gegossen

Acht Sebalder Glocken sind am 20. April 1945 im Feuer amerikanischer Artillerie von ihren Stühlen herabgestürzt, zerschellt und geschmolzen. Ihre traurigen Reste flossen in das Gießmaterial für das neue Geläute, das vor nunmehr 60 Jahren, am 1. Advent 1952, feierlich geweiht wurde. „Das Alte, das jahrhundertelang lebendig gewesen ist, muss in neue Formen gegossen werden.“

Die acht alten Glocken waren von so großer historischer Bedeutung, dass sie während des Krieges hängen bleiben durften und von der Einschmelzungsaktion verschont wurden. Nach den Schüssen auf die Türme verglühten sie.

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Buß- und Bettags-Initiative: Citykirche

Geschlossene Gesellschaft

In einem gemeinsamen Brief an die Gemeinden schreiben Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Landessynodalpräsidentin Dr. Dorothea Deneke-Stoll zur Buß- und Bettags-Initiative 2012: „Die diesjährige Buß- und Bettags-Initiative unserer Landeskirche steht unter dem Thema „Geschlossene Gesellschaft?“. (...) Die Tendenz, sich abzugrenzen, „geschlossene Gesellschaften“ zu bilden, ist häufig zu beobachten, im Kleinen wie im Großen: Wenn alte oder arme Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion ausgegrenzt werden, wenn reiche Nationen eine Wirtschaftspolitik betreiben, die die Entwicklung ärmerer Länder behindert – die Liste ließe sich leicht verlängern. Das Thema der Initiative, die unsere Kirche wieder gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck durchführt, soll auf diese Fehlentwicklungen hinweisen und zu alternativem Handeln ermutigen.“

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Samstag, 1. Dezember, 18.00 Uhr

ADVENTSKONZERT

In der Reformationszeit wurde nicht alles neu erfunden, vielmehr wurde vielfach schon Vorhandenes umgewandelt. Dies gilt insbesondere für die Übertragung der lateinischen Texte ins Deutsche. Auch die gregorianischen Melodien wurden oft beibehalten, dabei aber dem neuen Text und seinem Sprachduktus angepasst.
Das wird in diesem Adventsprogramm deutlich werden: deutsche und lateinische Gregorianik stehen nebeneinander und werden durch Orgelmusik ergänzt.

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Samstag, 24. November, 20.00 Uhr Chor Orchester Konzert

Joseph Haydn NELSONMESSE

Im Rahmen des Themenjahrs "Musik und Reformation" setzt dieses Programm einen ökumenischen Akzent:
typisch protestantische Kirchenmusik von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann wird typisch katholischer Kirchenmusik zur Seite gestellt.

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Samstag / Sonntag 21. / 22. Oktober Musik und Reformation

"Wurzeln und Flügel" - ein Wochenende zum Themenjahr Reformation und Musik

Dieses Wochenende ist ein gewichtiger Teil des Jahresprogramms 2012 der Kirchenmusik in St. Lorenz unter der Überschrift "Musik und Reformation". In Kooperation mit dem Kulturbüro der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) Berlin veranstalten wir zwei Konzerte und feiern einen Gottesdienst. Es werden Beispiele protestantischer Kirchenmusik verschiedenster Epochen zu hören sein:
liturgische Gesänge in deutscher Fassung von Thomas Müntzer, Choräle, ein Evangelienspruch von Andreas Raselius, Chormusik, die sich auf reformatorisches Liedgut bezieht (Johann Nepomuk David "Deutsche Messe" op. 42 für Chor a cappella), Hauptwerke von Heinrich Schütz ("Musikalische Exequien") und Johann Sebastian Bach ("Orgelmesse - Clavierübung. Dritter Teil"). Ganz im Sinn von "ein neues Lied" erklingt eine Motette des Berliner Komponisten Frank Schwemmer und als Uraufführung eine Fassung von Chorälen der Reformationszeit für Kammerensemble des in der Schweiz lebenden Komponisten Burkhard Kinzler.

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Samstag, 10. November, 20.00 Uhr Junge Organistinnen

ORGELKONZERT MARI OHKI

Mari Ohki ist seit 2005 der 15. Gast der seit 2005 bestehenden Reihe "Junge Organisten / Junge Organistinnen". Sie studiert an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Drei Wochen nachdem ihr Lehrer Martin Sander in der Lorenzkirche Bachs "Orgelmesse" (Clavierübung. Dritter Teil) gespielt hat interpretiert sie Werke von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und August Gottfried Ritter.

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Freitag, 12. Oktober / Freitag, 30. November, jeweils 19.00 Uhr

MOTETTE MIT DEM WINDSBACHER KNABENCHOR

Zwei weitere Motetten des Windsbacher Knabenchors stehen in diesem Jahr noch in der Lorenzkirche auf dem Programm. Eine "normale" im Oktober und eine adventliche kurz nachdem das Nürnberger Christkind seinen Markt eröffnet haben wird.

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