Liebe Leserinnen und Leser der Citykirche
Nürnberg ist die Stadt der Reformation, die Stadt eines Albrecht Dürer, Lazarus Spengler und Hans Sachs. Der Egidier Pfarrer Heiner Weniger beschreibt, wie die Bürger- und Christengemeinde in Nürnberg die Lehre Martin Luthers in ihren politischen und sozialen Folgen vollendeten, was den Herren Theologen in den Lehrfragen bis heute nicht gelingen will.
Aber auch, wie diese ‚reformierten’ Folgen heute in Nürnberg bedroht sind. Lesen Sie selbst, warum der ‚Stadt der Reformation’ eine ‚Reformation der Stadt’ gut tun würde! Mehrere Echos dazu sind in der neuen Citykirche zu hören:
‚Sebalder Herbst’ – die neue Predigtreihe in St. Sebald beginnt mit dem Propheten Elia. Gottesdienste, musikalische Nachtführungen und das große Herbstkonzert entfalten Person und Botschaft dieses alttestamentlichen Propheten mit wechselseitigen Perspektiven. Seien Sie dabei!
In einem Interview deutet der Künstler Günter Dollhopf vorsichtig Zusammenhänge zwischen seinen Torsi (siehe CK 17) „Schöpfungen aus der Zerstörung“ und dem Ort seiner Ausstellung an, die im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kirche St. Egidien. Folgen Sie den Spuren der filigranen Torsi!
Dr. Petra Bahr, die Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
in Berlin fragt an der Feier des Reformationstags (31. Oktober in St. Sebald und St. Lorenz) nach dem, „Was der Mensch braucht – Religiöse Bildung als Überlebenswissen“.
Ein spannendes Stück reformatorische Geschichte bis heute. Denken Sie mit!
Die Jakobsmäuse feiern Gottesdienst! Von der Krabbelstube bis zum Schulalter sind Kinder ganz gespannt, was sie im Mini-Gottesdienst in St. Jakob erleben und erfahren. Mach doch auch mit!
Am Buß- und Bettag 1989 predigte Pfarrer Friedrich Schorlemmer kurz nach dem Fall der Mauer. Nach genau 20 Jahren erinnert er uns erneut im Lorenzer Buß- und Bettagskommentar (18.11.) daran:
„Wer Mauern braucht, hat schon verloren!
Das Vermächtnis der friedlichen Revolution von 1989“. Gerade in den dunklen Tagen des Herbstes, des Novembers brauchen wir Ermutigungen: Der Vogel der Freiheit singt in der Nacht!
Noch vieles mehr findet sich in unsrer neuen Citykirche:
Mit dem Öko-Tipp auf dem Jakobsweg einem Epithaphien-Künstler über die Schulter schauen, dabei auch den Sebalder (Bau-)Kummer nicht vergessen, das neue Büro von ‚Mission EineWelt’ am Lorenzer Platz kennenlernen, zusammen mit den frommen, politischen und unbequemen evangelischen Frauen des 20. Jahrhunderts in Bayern in ökumenischer Verbundenheit den scheidenden Pater Kern verabschieden und die neue Studierendenpfarrerin Elke Wewetzer in der ESG begrüßen, aber auf jeden Fall den Weihnachtzkoller in Egidien bereits kurz vorm Totensonntag auch ohne Heizöl voll auskosten, und noch vieles mehr.
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Lorenzer Pfarrer
Eberhard Hadem
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